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Geschäftshaus

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Baufehler
Umbau eines leer stehenden und nicht genutzten Dachbodens als Wohnraum. Durch Fehler bei der Planung und Bauausführung entstanden allerdings Bauschäden. Zusätzlich musste der Bauherr den Mietausfall verkraften.

Wasserflecken an der Dachschräge der ausgebauten Dachwohnung

Dachschräge mit feuchten StellenDas Dachgeschoss in einem Mehrfamilienhaus wurde vor einigen Jahren zu wohnzwecken ausgebaut. Dadurch wurden innerhalb des Hauses zusätzlich zwei Wohnungen geschaffen.

Das Dach ist mit Dachbahnen auf eine Holzschalung eingedeckt. Der Dachausbau konnte ohne Öffnung der Dachhaut ausgeführt wird. Zwischen den jetzt voll gedämmten Dachsparren wurden 200 mm Mineralfaserdämmstoff eingebaut. Die Unterseite erhielt eine Dampfsperre und darunter Gipskartonplatten.

Nach einiger Zeit traten an der Unterseite der Gipskartonplatten dunkle Verfärbungen auf. Eine Überprüfung ergab, dass diese Bereiche sich nicht nur dunkel verfärbt haben sondern auch feucht sind. Zur Überprüfung dieser Situation wurden die Gipskartonplatten an den feuchten Bereichen geöffnet. Es wurde festgestellt, dass auf der Oberseite der Dampfsperre sich Wassertropfen befinden. Die vorhandenen Holzbalken und der Mineralfaserdämmstoff waren nicht nur sichtbar sondern auch spürbar nass.

Wie kam es zu diesen Schäden?

Durch den Sachverständigen erfolgte eine gründliche Untersuchung der vorhandenen Konstruktion.

Nach den vorliegenden Unterlagen, und dem Feststellungen bei der Ortsbesichtigung, erfüllte die Konstruktion die Anforderungen der DIN 4108 (Wärmeschutz und Energie-Einsparung in Gebäuden, Teil 3: Klimabedingter Feuchteschutz, Anforderungen), Dachschräge mit feuchten StellenBerechnungsverfahren und Hinweise für Planung und Ausführung). Die Dachhaut war relativ dicht und verhinderte, das Wasser aus dem Gefach nach außen diffundieren konnte. An der Dampfsperre konnten auch keine Abweichung festgestellt werden. Augenscheinlich waren die Folien fachgerecht abgedichtet. Hier konnte also kein Wasserdampf einbringen. War die Holzkonstruktion beim Einbau zu feucht? Ist der Mineralfaserdämmstoff vor dem Einbau nass geworden? Woher kam also das Wasser? Eine Menge Fragen die erst nach einer langen Untersuchung beantwortet werden konnten.

Die Sanierung war sehr aufwändig. Für einige Monate mussten die Mieter der Wohnung im Hotel untergebracht werden. Neben dem Mietausfall entstanden dadurch zusätzliche Kosten für den Bauherrn.

DIN = Deutsche Institut für Normung

Stellen Sie sich folgende Situationen vor:

Plötzlich steht der Keller Ihres Einfamilienhauses unter Wasser oder die Dämmung ist nicht dicht (es zieht an allen Ecken und Kanten), oder es tauchen plötzlich Risse im Putz und im Mauerwerk auf oder es wird mit billigem Material gearbeitet:

Immer wieder kommt es beim Bau Ihres Eigenheims zum Pfusch. Es ist zum verzweifeln. Ihr Nachbar kann Ihnen auch nicht mehr helfen.

Ziehen Sie rechtzeitig uns als Bausachverständige zu einer Besichtigung des Bauobjektes hinzu. Die Bauqualität lässt sich nur verbessern, wenn den Fehlern von den Planern, den Bauträgern, den Baufirmen und den Handwerksbetrieben wirksam vorgebeugt wird.

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