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Geschäftshaus

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

Wozu sollten Sie einen Sachverständigen brauchen?
Durch Qualitätskontrolle vermeiden Sie Verluste beim Bauen und sparen dadurch viel Geld. Bundesländer Brandenburg, Freistaat Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Wärmedämmung zerstört
Der Brand in der Wohnung zerstörte auch die Wärmedämmung an der Fassade. Das Feuer konnte noch rechtzeitig gelöscht werden bevor weitere Wohnung durch den Brand gefährdet wurden.

Wärmedämm-Verbundsystem und Brandschutz

Einen wesentlichen Schwerpunkt bei der Verbesserung des Wärmeschutzes und beim Neubau eines Gebäudes im Sinne der Energieeinsparung bildet der Brandschutz.

Der vorbeugende Brandschutz muss bei einem Brandausbruch eine Schädigung weiterer Gebäudeteile und der darin befindlichen Personen verhindern.

Die Anforderungen an den Brandschutz sind nach den geltenden Normen (z.B. DIN 4102) und der Musterbauordnung bzw. der Landesbauordnung zu erfüllen.

Musterbauordnung (MBO):
Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind.

Das Brandverhalten von Wärmedämm-Verbundsystemen wird beeinflusst durch

  • die Art und die Dicke des Dämmstoffes
  • den Anteil der organischen Bestandteile in der Putzschicht
  • die Dicke der Armierungsschicht mit Struktur gebender Oberputzschicht
  • die konstruktive Ausbildung an Öffnungen, Einbauten, Detailanschlüssen

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Nässeschäden und Frostschäden führen zu Salzbelägen auf dem Mauerwerk

Großbrand in Pankow Heinersdorf 2005. Es brennt der Dämmstoff (schwer entflammbar) des WDVSs.

Das Lama, der genetische Eingriff

Brandstiftung. An der Fassade des Hauses wurde ein Container angezündet. Schnell brannte die Wärmedämmung der Fassade

Bei Bränden können Rauchmelder das Leben der Bewohner der Wohnung retten.

Brand in einem Hochhaus. Rauchmelder können Leben retten! An der Fassade ist kein WDVS. Gut erkennbar ist die Rauch- und Hitzeableitung

Wohnungsbrand

Der Brand in der Wohnung zerstörte auch die Wärmedämmung an der Fassade. Das Feuer konnte noch rechtzeitig gelöscht werden.

Für die Ausführung von Wärmedämm-Verbundsysteme im Bereich von Brandwänden sind die Regelungen der jeweiligen Landesbauordnung zu beachten.

Es dürfen nur systemspezifische, bauaufsichtlich zugelassene Konstruktionen ausgeführt werden.

Bei Wärmedämm-Verbundsystemen mit über 10 cm dicken Polystyrol - Hartschaumplatten können aus brandschutztechnischen Gründen besondere Maßnahmen erforderlich sein, z. B. das Anbringen einer Brandbarriere oberhalb von Öffnungen aus nichtbrennbarer Mineralwolle (Baustoffklasse A nach DIN 4102-1 oder Baustoffklassen A1 oder A2–s1,d0 nach DIN EN 13501-1) (siehe Bild).

Geschäftshaus

Diese und andere Konstruktionen dürfen nur ausgeführt werden, sofern sie für die jeweiligen Wärmedämm-Verbundsysteme zugelassen sind.

Nach unserer Ansicht reichen diese Maßnahmen bei einem Wohnungsbrand nicht aus, denn sie verhindern ein Überschlagen des Feuers auf die Fassade nicht. Damit besteht die Möglichkeit, dass sich das Feuer über mehrere Geschosse ausweiten kann und das gesamte Gebäude und seine Bewohner gefährdet.

Die Einteilung der Wärmedämm-Verbundsysteme in Baustoffklassen erfolgt nach ihrem Brandverhalten:

  • Nicht brennbar

  • Ein WDV-System auf der Basis von Mineralwolle nach DIN EN 13162 erfüllt in der Regel die Anforderungen an nicht brennbare Baustoffe (Baustoffklasse A1 oder A2 nach DIN 4102).
  • Normal entflammbar

  • WDV-Systeme auf Basis von EPS-Hartschaum nach DIN EN 13163 erfüllen die Anforderungen an normal entflammbare Baustoffe (Baustoffklasse B2 nach DIN 4102) bei Dämmplattendicken > 100 mm ohne zusätzliche Maßnahmen
  • Schwer entflammbar

  • Wärmedämm-Verbundsysteme auf Basis von EPS-Hartschaum nach DIN EN 13163 erfüllen die Anforderungen an schwer entflammbare Baustoffe (Baustoffklasse B1 nach DIN 4102)
    • bei Dämmplattendicken ≤ 100 mm generell und
    • bei Dämmplattendicken > 100 mm bis 300 mm mit zusätzlichen Maßnahmen

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Rufen Sie an: 0162 6984427!