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Sachverständiger für Schäden an Gebäuden

SV-Baranski: Welche Bedeutung hat das Privatgutachten für den Bauherrn?


Das Privatgutachten dient dazu, dem Auftraggeber fehlendes Fachwissen zu vermitteln und Dritten gegenüber Tatsachen oder Sachverhalte nachzuweisen oder sie zu einem bestimmten Verhalten zu veranlassen. Bei dem Auftraggeber für ein Privatgutachten handelt es sich in den meisten Fällen um den Ratsuchenden Bauherrn.


Privatgutachten werden auch in Gerichtsverfahren verwendet, um das Gericht von der Notwendigkeit zu überzeugen, ein weiteres Gutachten einzuholen.


Es ist immer wieder festzustellen, dass durch Gerichte das vorgelegte Privatgutachten ungenügend oder gar nicht gewürdigt wird. Denn, das bereits vorliegende Gutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen ist nachvollziehbar und überzeugend genug. Dieser Leerformel ist keine Begründung zu entnehmen, warum das Gericht dem Gutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen und nicht dem Privatgutachten gefolgt ist.Fassade des Kaufhauses am Brühl


Der BGH hat in seinem Beschluss vom 27.01.2010 darauf hingewiesen, dass sich Gerichte sorgfältig mit den vorgelegten Privatgutachten auseinanderzusetzen haben. Das Privatgutachten ist der qualifizierte und urkundliche Teil des Parteivortrages und damit für den Bauherrn eine unverzichtbare Unterstützung seiner Argumentation (vor Gericht, gegenüber dem Bauträger usw.).


Wurde durch das Gericht ein Sachverständiger bestellt, so hat die Partei (der Bauherr oder der Bauträger) ein Recht auf die Anwesenheit ihres Bausachverständigen als Privatgutachter. Damit steht der Partei von Anfang an ein fachkundiger Helfer zur Seite, der auch bestens mit dem Bauvorhaben vertraut ist. Erst durch den Bausachverständigen wird der Bauherr in die Lage versetzt, sich fachlich fundiert gegen das Gutachten des gerichtlich bestellten Sachverständigen zu verteidigen.


Fachgebiete

Barrierefreiheit

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Mit der Errichtung eines Einfamilienhauses wird meistens der lang gehegte Wunsch nach dem Besitz eines Traumhauses verwirklicht. Die meisten jungen Bauherren erscheint es aber unnötig bereits im Stadium der Planung an eine barrierefreie Nutzung des Einfamilienhauses zu denken. Es ist aber bereits in dieser Phase sinnvoll, unnötige Barrieren und Hindernisse, in Form von vielen Türen, Schwellen oder sogar Wänden, zu vermeiden. Diese Maßnahmen lassen sich ohne größeren bautechnischen und finanziellen Aufwand realisieren. Wird zu einem späteren Zeitpunkt einer altersgerecht Umgestaltung des Einfamilienhauses vorgenommen, ist dies meist mit sehr hohen Kosten verbunden.


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Hinweise für die Gestaltung einer barrierefreien Wohnung können Sie auf dieser Seite finden.



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